Willkommen beim
HWL Reitverein e. V.
in Gleisberg!
Unter den verschiedenen Reitweisen hat das Westernreiten in den letzten Jahren einen immer höheren Stellenwert bekommen und erfreut sich einer größer werdenden Beliebtheit. Westernreiten hat sich für viele Pferdefreunde, die Entspannungs-, Erholungs- und Freizeitreiten betreiben sowie sich gern am Turniersport beteiligen, als die sinnvolle und praktikable Reitweise herauskristallisiert.
Wir bieten auf unserer Anlage für Reitneulinge und Fortgeschrittene die Möglichkeit in Kursen und im regelmäßigem Unterricht das Horsemanship als Grundlage jeden Reitens zu erlernen.
Weiter bieten wir die Ausbildung von Reiter und Pferd in harmonischer Atmosphäre in den Disziplinen Reining, Pleasure und Trail an.

























Hufeisen, Handwerk und jede Menge Wissenswertes
/in BerichteWas für ein fantastischer Tag! Der Heimatverein e.V. aus Gleisberg hat uns zu seinem diesjährigen Herbstfest eingeladen. Ein besonderer Programmpunkt war der gemeinsame Schaubeschlag mit unserem Hufschmied.
Rauch, das Klingen von Hammer auf Amboss und der Geruch von glühendem Eisen – die Gäste staunten, als die mobile Schmiede zum Leben erwachte. Es war schön zu sehen, mit wieviel Präzision und Geduld dieses traditionelle Handwerk ausgeübt wird.
Der Schmied gab uns einen Einblick in seine tägliche Arbeit und zeigte, dass sein Beruf weit mehr ist als nur ein Job – es ist echte Handwerkskunst, die das Wohlbefinden unserer Pferde sichert.
Besonders spannend wurde es, als es um die Westerndisziplin unseres Vereins ging. Die Gäste stellten die Frage, warum unsere Pferde so ungewöhnliche Hufeisen tragen. Im Mittelpunkt des Interesses standen dabei die sogenannten Sliding-Eisen, die speziell für Reiningpferde unverzichtbar sind. Der Schmied und unsere Vereinsmitglieder erklärten dem Publikum die Besonderheiten:
Was sind Sliding-Eisen?
Die Hufeisen unserer Sportpferde sind an den Hinterhufen deutlich breiter, länger und glatter als herkömliche Eisen. Zudem sind sie an den Schenkeln flach geschmiedet.
Wozu braucht man sie?
Bei der Reining ist der „Sliding-Stop“ die absolute Königsdisziplin. Das Pferd stoppt aus vollem Galopp, indem es die Hinterbeine weit unter den Körper setzt und quasi über den Boden gleitet, während die Vorhand weiterläuft.
Welche Funktion erfüllen sie?
Die glatten Sliding-Eisen verringern den Widerstand auf dem tiefen Sandboden. Sie ermöglichen dem Pferd ein langes, fließendes Gleiten und schützen die Sehnen, Bänder und Gelenke vor der enormen Stoßbelastung eines abrupten Stopps.
Uwe Lindner zeigt den Sliding-Stop beim EWU C-Turnier, 2025
Es war schön zu sehen, wie groß das Interesse bei den Besuchern war, die zum ersten Mal echte Westernluft geschnuppert haben. Ein großes Dankeschön an unseren Hufschmied, an alle Bewohner, die dabei waren, und an den Heimatverein, der uns mit seiner Einladung ermöglicht hat, unsere Reining-Disziplin ins Dorf zu tragen.
Es war eine schöne Gelegenheit, Einblicke in unseren Sport zu geben und miteinander ins Gespräch zu kommen. Ein besonderer Dank gilt natürlich unserem Frozen Paprika, der geduldig und ganz gelassen stillgestanden hat – eben ein echtes Quarter Horse.
Danke für den schönen Nachmittag und die herzliche Gastfreundschaft!
Halbzeit beim Sachsensommer – ein Rückblick
/in BerichteDer Sommer zeigt sich von seiner allerbesten Seite und wir blicken zufrieden auf die ersten Wochen unseres Sachsensommer-Einsatzes zurück. Clara, unsere Praktikantin, hat sich mit Enthusiasmus und den aus Kanada mitgebrachten Ranch-Western-Charme in den Alltag unserer Anlage gestürzt. Von früh bis spät arbeitet sie im Sattel und an vorderster Front: Koppeln bauen, Pferde versorgen, Reining-Training sowie die spannende Ausbildung unserer Jungpferde stehen auf ihrem Tagesplan.
Besonders das Errichten und Pflegen der neuen Zäune hat uns gemeinsam gefordert – mit robusten Holzpfählen und entsprechendem Zubehör haben wir neue Weidekoppeln gebaut, die nun Wind und Wetter trotzen. Die Pferde danken es uns mit ruhigem Vertrauen und fleißigem Mitmachen bei der Ausbildung.
Neben Clara durften wir zwei weitere Praktikantinnen begrüßen, die in einer intensiven Woche tief in die Welt der der Jungpferde eingetaucht sind. Ihre Eindrücke? Begeisterung pur für das ruhige, geduldige Training der jungen Vierbeiner und die enge Zusammenarbeit im Team. Das Reitcamp bot ihnen die perfekte Arena, um Erfahrungen zu sammeln und ihre eigenen Fähigkeiten im Umgang mit den zukünftigen Stars unserer Anlage zu vertiefen.
Insgesamt zeigt sich: Der Sachsensommer ist mehr als nur heißer Sonnenschein – er ist für junge Menschen und uns als Einsatzstelle echtes Abenteuer. Wir freuen uns auf die zweite Halbzeit, in der noch viele neue Herausforderungen und schöne Momente warten. Bis dahin heißt es anpacken, Pferde satteln und weiterreiten!
Der Sachsensommer ist ein Projekt der Engagementstiftung Sachsen und wird gefördert vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.